Photovoltaik auf dem Parkplatz ist technisch schnell gebaut – aber wirtschaftlich nur dann stark, wenn der Netzanschluss und das Messkonzept sauber geplant sind. Denn hier entscheidet sich, ob Sie Solarstrom optimal selbst nutzen, einspeisen oder direkt in Ladeinfrastruktur bringen.
Bei Solarcarports geht es nicht nur um Module und Stahlbau, sondern um die vollständige elektrische Anbindung. Wir übernehmen genau diese Komplettleistung inklusive Elektro-Anschluss.
1) Anschlussleistung & Einspeisepunkt
Wie viel PV-Leistung soll installiert werden – und wo kann sie ins Netz eingespeist, in Ihren Betrieb eingebunden werden?
2) Eigenverbrauch vs. Einspeisung
Welche Verbraucher passen zum Solarstrom vom Parkplatz (Grundlast, Kühlung, Produktion, IT, Ladepunkte)? Je höher der Eigenverbrauch, desto besser die Wirtschaftlichkeit.
3) Messkonzept & Abrechnung
Zählerkonzept, Lastgänge, Abgrenzung zwischen Betriebsstrom, Ladeinfrastruktur und möglicher Einspeisung: Alles muss zu Ihren Prozessen passen.
4) Ladeinfrastruktur
Wenn Sie Ladepunkte integrieren, sollten Sie früh entscheiden: öffentlich/halböffentlich, Mitarbeiterladen, Flottenladen, Abrechnungssysteme und Erweiterbarkeit.
5) Reserven für Wachstum
Viele Standorte starten mit PV und ergänzen später Ladepunkte, Speicher oder zusätzliche Stellplätze. Planen Sie den Netzanschluss so, dass er mitwächst.
In der Praxis entstehen Projektverzögerungen häufig nicht im Stahlbau, sondern bei Abstimmungen rund um Netzanschluss, Messkonzept und Inbetriebnahme. Wenn diese Punkte frühzeitig parallel zur Planung laufen, bleibt der Bauablauf schlank.
Ein Solarcarport ist dann ein echter Business-Case, wenn Erzeugung, Nutzung und Netzanschluss als Gesamtsystem gedacht werden. Genau hier liegt der Unterschied zwischen „PV gebaut“ und „PV wirkt“.